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Schulstraße 1 Gottesdienste:
Sonntag: 9.00 Uhr (14-tägig)
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Diasporagemeinden haben in der Regel mit großen Problemen zu kämpfen. Die
Gräfenthaler Gemeinde hatte es jedoch im Laufe der letzten 50 Jahre besonders
schwer. Das Pfarreigebiet lag fast 40 Jahre in der Sperrzone, was die ohnehin
schwierige Diasporaseelsorge zusätzlich verkomplizierte. Durch staatliche Behördenwillkür
wurde über ein Jahrzehnt die Kaufgenehmigung für die
heutige Kapelle verweigert.
Zur Geschichte:
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Vor dem zweiten Weltkrieg gehörte das Gemeindegebiet zum Pfarramt Saalfeld und wurde von Ludwigsstadt betreut. |
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Dezember 1944 |
Durch den Franziskanerpater Dr. Eilers erfolgt eine ständige Seelsorge. |
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Ab 1945 |
Die Gemeinde wächst durch den starken Zustrom von Heimatvertriebenen auf 3000 Katholiken in Gräfenthal und 31 Umgemeinden. |
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1.11.1945 |
Pfarrer Josef Herrmann kommt als Seelsorger in die Gemeinde. Weihnachten 1945 wird zum ersten Mal Erstkommunion gefeiert. |
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8. Mai 1946 |
Durch die Abwanderung einer katholischen Familie wird das kleine Hinterhaus in der Schulgasse frei und kann nun als Pfarrhaus gemietet werden. Es gibt erste Bemühungen, die angebaute Spielhalle zu mieten. |
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19.4.1947 |
Weihbischof Ferche aus Breslau spendet das Firmsakrament. |
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1948 |
Pfarrer Herrmann erhält ein Motorrad, um die Außenstationen besser erreichen zu können. |
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24.4.1951 |
Die Spielhalle kann auf 10 Jahre durch die Kirchgemeinde angemietet werden. |
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8.Juli 1951 |
Am Fest des hl. Kilian kann die Kapelle durch Pfarrer Goetel aus Hildburghausen und Pfarrer Tschoepe aus Leutenberg geweiht werden. |
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23. Mai 1952 |
Mit der Einführung der Grenzsicherungsmaßnahmen lag Gräfenthal und ein Großteil des Pfarrgebietes in der "Sperrzone". Die Filialkirche Gräfenthal wird zur Kuratie erhoben. |
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17.5.1955 |
Pfarrer Herrmann geht nach Würzburg zurück, gefolgt von Kuratus Franz Link. Da dieser nur eine befristete Aufenthaltsgenehmigung erhält, muss er im November 1955 das Sperrgebiet verlassen. |
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Silvester 1955 |
Karl Rügamer wird zum Kuratus von Gräfenthal. Seine Zuzugsgenehmigung wird zunächst durch die Behörden abgelehnt. Der Würzburger Bischof Julius Döpfner erreicht jedoch 1956, dass die Genehmigung doch erteilt wird. |
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1.11.1956 |
Schwester Edeltraud Manger wird nach Gräfenthal versetzt. |
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1.1.1957 |
Die Kuratie wird von Saalfeld getrennt und zur Pfarrei erhoben. Im Mai 1958 erhält die Kapelle einen neuen Tabernakel. |
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3.10.1961 |
Es finden zahlreiche Ausweisungen aus dem Sperrgebiet statt. Die Gemeinden Piesau, Lippelsdorf, Gösselsdorf und Marktgölitz werden ebenfalls Sperrgebiet. |
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1965 |
Pfarrer Rügamer wird nach Hildburghausen versetzt. |
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3.10.1965 |
Joachim Kügler wird als neuer Pfarrer in Gräfenthal eingeführt. |
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1.9.1967 |
Schwester Elisabeth Domogella wird nach Gräfenthal versetzt. |
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19.9.1968 |
Der Kaufvertrag über das Grundstück kann abgeschlossen werden. Im gleichen Jahr beginnt der Ausbau eines Seelsorgeraumes unter der Pfarrwohnung. |
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24.6.1971 |
Pfarrer Kügler wechselt nach Sonneberg. Ihm folgt im Amt Pfarrer Horst Kaspar (vorher Kaplan in Sonneberg), der am 26.9.2971 in sein neues Amt eingeführt wird. |
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9.1.1972 |
Schwester Elisabeth Domogella wird zusätzlich auch mehrere Tage pro Woche in Unterwellenborn eingesetzt. |
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31.8.1972 |
Gräfenthal erhält von der Pfarrei Saalfeld die große hölzerne Marienfigur des Würzburger Bildhauers Sonnleitner als Dauerleihgabe. Schwester Elisabeth Domogella wird nach Camburg versetzt. |
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1972 |
Die Kapelle erhält eine elektronische Orgel. Am 8. Oktober wird Schwester Elisabeth nach Camburg versetzt. |
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1973 |
Die Kapelle erfährt eine Umgestaltung im Sinne des 2. Vatikanischen Konzils. |
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1976 |
Die Kapelle erhält Fotos des Kreuzwegs aus der Sonneberger Kirche an Stelle der alten Postkarten. |
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15.8.1976 |
Horst Kaspar feiert seinen letzten Gottesdienst in Gräfenthal und verläßt die Gemeinde nach 11 Jahren. Für Gräfenthal kann kein eigener Priester mehr eingesetzt werden; die Gemeinde wird nun aus Sonneberg betreut. |
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08.11.1981 |
Unser ehemaliger Pfarrer Josef Herrmann stirbt im 74. Lebensjahr in Bad Mergentheim. |
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September 1982 |
Das Gebiet der Pfarrei wird zwischen Sonneberg und Saalfeld aufgeteilt. Gräfenthal gehört seither zur Pfarrgemeinde Sonneberg und wird durch Pfarrer Kügler, Kaplan Eberhard Jacob und Schwester Herta betreut. |
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Als Nachfolger von Kaplan Jacob (1981-1985) folgen Kaplan Heribert Wetter (1985), Kaplan Christian Floß (1989), und Kaplan Winfried Mucke (1991-1995). |
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Juli 1991 |
Schwester Herta geht in den Ruhestand. In der Kapelle und im Wohnhaus wird eine Heizung montiert. |
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1994 |
Die Kapelle erhält eine Sakristei. |
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29.4.1995 |
Alfred Trebes wird in Erfurt zum Diakon geweiht und beginnt seinen Dienst in der Pfarrei Sonneberg und somit auch in Gräfenthal. |
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1996 |
Die Kapelle wird renoviert. Sie erhält neue Fenster. Auch eine gebrauchte elektronische Orgel kann aufgestellt werden. |
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Juli 1998 |
Pfarrer Joachim Kügler geht in den Ruhestand. |
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September 1998 |
Pfarrer Udo Montag wird in Sonneberg in die Pfarrei eingeführt. |
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2001 |
Unser ehemaliger Pfarrer Rügamer stirbt in Gaubüttelbrunn. |
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Die Seelsorger von Gräfenthal: