Kirche St. Johannes der Täufer

Eisfelder Straße 22
96528 Schalkau 

Gottesdienste: Sonntag 9.30 Uhr bzw. Samstag 18.00 Uhr  (in 14-tägigem Wechsel) 

 

Kapelle in Schalkau

Willkommen auf der Seite der Gottesdienststation Schalkau. Unsere nachreformatorische Gemeindegeschichte beginnt erst etwa Ende des zweiten Weltkrieges. Schalkau war einige Jahre nach dem Kriege Kuratie, aufgrund des Mangels an Priestern konnte aber keine ständige Priesterstelle aufrechterhalten werden. Die seelsorgerische Betreuung erfolgt seither durch die Pfarrei Sonneberg. 
Wir würden Sie gern zu einem unserer Gottesdienste begrüßen. Zwar gibt es bei uns nur selten den Luxus einer Begleitung durch das Harmonium, doch durch kräftigen Gesang lässt sich dieser Nachteil ausgleichen. Sie würden sicher bald erkennen, dass wir eine zwar kleine, aber aktive Gemeinde mit engem Zusammenhalt sind. 


Zur Geschichte:

1232

Erste Erwähnung eines Pfarrers Engelhardt von Schalkau.

1362

Schalkau wird das Stadtrecht verliehen. Die Johanniskirche hat schon zu dieser Zeit eine große Bedeutung. Das Datum ihrer Erbauung ist unbekannt. 

1505

Nach dem Brand von 1505 wird der Chror neu gebaut. 1520 wird die Kirche von Bischof Nicopolis nach katholischem Ritus geweiht.

1525

Im Sonneberger Land wird die Reformation eingeführt. Für mehr als 400 Jahre wird in Schalkau kein katholischer Gottesdienst mehr stattfinden. 

1945/46

Gegen Kriegsende kommen viele Flüchtlinge aus dem Osten. Mit ihnen kommt aus dem Sudetengau Pfr. Eger nach Schalkau. Ihm wird die Wohnung in der Eisfelder Str. 22 zugewiesen. Erstmals findet in der Hauskapelle der Gottesdienst statt. Der Grundstein für unsere Kapelle ist gelegt. Etwa 600 Katholiken leben in Schalkau.

24.11.46

Das Kath. Pfarramt Sonneberg mietet die ehemalige Villa Zinner von Frau M. Heinz an. Pfarrer R. Reit (von 1946-55) wird der Pfarrer unserer Gemeinde.

1946

finden die Heiligen Messen noch in der Friedhofskirche und am Hausaltar in der Wohnung des Seelsorgers statt.

24.11.1946

Haus- und Kapellenweihe. Die Kapelle muss eingerichtet werden. Einige Möbel kommen aus Sonneberg. Vieles aber leihen oder schenken die Leute von dem Wenigen, das sie besitzen. In der Kapelle werden jeden Sonntag 2 Heilige Messen gefeiert. Sie ist gefüllt; oft stehen die Besucher bis vor die Tür. Der Altar steht in dieser Zeit noch im Erker. 

13.04.1947

Erste feierliche Erstkommunion in Schalkau. Firmung in Sonneberg - darunter 30 Firmlinge aus Schalkau.

1948

590 Katholiken in Schalkau, 157 besuchen den Gottesdienst. Der Lehrer G. Niepel spielt zu den Gottesdiensten das Harmonium.

19.11.1948

besuchte Bischof Julius Döpfner anl. der Firmung in Sonneberg die Gemeinde in Schalkau.

1950

wird der neue Pfarrer V. Hofmann in Sonneberg eingeführt. (bis 1953) Da das Gebiet Grenz- und Sperrgebiet ist, wird das kirchliche Leben sehr erschwert. Der Bischof kann die Firmung nur in Sonneberg vollziehen. Die Erstkommunion findet jedoch immer in Schalkau statt.

13.09.1953

Bischofsbesuch anl. der Visitationsreise in Schalkau

Aug. 1954

Deutscher Katholikentag in Fulda - Einige Gemeindemitglieder nehmen daran teil.

1955

wird der Kuratus Friedrich Bauer der Nachfolger von Pfarrer Reit. In der Kuratie leben 329 kath. Kirchenbesucher. Fam. Kolanus zieht in die Wohnräume des Hauses. Pfarrer Bauer erneuert und erweitert die Kapelle und renoviert das Haus.

Dez. 1955

erste Christmette in der Kapelle (23.00 Uhr)

19.12.1956

die Kuratie Schalkau der Pfarrei Eisfeld zugeteilt. Der Schalkauer Seelsorger hält nun Gottesdienste in Eisfeld, Sachsenbrunn, Brattendorf und Heubach. Pfarrer Bauer lässt die Kapelle renovieren und ein Altarbild von A. Carl aus Poppenwind anfertigen. 

01.10.1957

kommt der neue Seelsorger Pfr. Georg Klingborn mit seiner Haushälterin M. Benedikt nach Schalkau. Bis 1964 wohnt Fam. Kolanus im Haus. 1965 wurde das Harmonium für 650,-Mark gekauft. Ab 1965 spielt Frau Lipfert das Harmonium. Bis dahin hat Herr Wolf Franz mit Geigenspiel den Gottesdienst begleitet.

1959

gibt es die "Frohen Herrgottstunden", welche Frau N. Gutt hielt. Männerwallfahrten nach Schwallungen, von Pfr. Klingborn vorbereitet, werden mit Generalvikar Schönauer gefeiert.

1962-1967

fährt unsere Gemeinde zum Fronleichnamsfest nach Bad Salzungen.

05.08.1962

Festgottesdienst anl. des 600 jährigen Bestehens der Stadt Schalkau.

Ab 1963

Religiöse Kinderwochen finden jährlich statt.

22.09.1963

Vikar Schönauer spendet 13 Kindern in der evang. Kirche zu Schalkau das Sakrament der Firmung .

1964

Wohnungstausch Fam. Kolanus - Herr P. Weigel, der Küster und Pfleger des Grundstücks wird.

13.02.1966

Verabschiedung Pfarrer Klingborns. Über 20 Jahre wurde unsere Gemeinde von einem Priester am Ort betreut.

Febr. 1966

wird die Seelsorgehelferin von Pfr. Gerstenberg eingeführt - Sr. Gertrud Schallhase. 220 Katholiken leben in der Gemeinde davon besuchen etwa 60 den Gottesdienst. Gottesdienste finden im Wechsel von 8.15 Uhr und 15.00 Uhr statt. An den Wochentagen nur noch 1 Abendmesse. Kaplan Kaspar übt mit den Gemeindemitgliedern neue Lieder ein. In dieser Zeit finden auch Laiengottesdienste in Sachsenbrunn und Brattendorf statt, die P. Weigel halten durfte. Nun findet auch jährlich ein Altentag statt. Viele Gemeindemitglieder engagieren sich dabei.

1966

Sr. Gertrud betreut nun auch Eisfeld mit.

Okt. 1971

Einführung des neuen Pfarrers J. Kügler in Sonneberg

Dez. 1971

Erster Wortgottesdienst mit Kommunionspendung in unserer Kapelle

15.09.1973

Bischofsweihe von Prälat Karl Ebert in Meiningen 

Karfreitag 1973

Die Karfreitagsliturgie feiert Bischof Ebert mit uns. Er schenkte uns das Kreuz für die Kapelle. Am 12.11.1974 verstarb er.

1974

Silbernes Berufsjubiläum Sr. Gertruds

1977 

Kläranlage und Autoauffahrt werden neu gebaut. Der Altarraum wird erneuert: Glasfenster, Tabernakel Wandbild werden entfernt, neue Leuchter und Ambo, Altartisch wird verkleinert, Fußbodenbelag gelegt und Teppich ausgelegt (Fr. Luther)

26.10.1975

Bischofsvikar D. Hömer  spendet er die Firmung in Schalkau

1984

Kauf des Hauses von Fam. Harenberg und Bräutigam Sr. Gertrud zog in die untere Etage.

28.10.1984

Bischof J. Wanke feiert mit uns den Gottesdienst.

14.06.1986

40 jähriges Bestehen der Kuratie und Kapelle. 20 Jahre Dienst Sr. Gertruds in Schalkau. Wir feiern Abschied.

1987

Schalkau feiert 625 Jahre Stadtrecht.

1989

Zusammenbruch des SED - Regimes 
viele Gemeindemitglieder nehmen an den Friedensgebeten in der evangelischen Kirche teil. 

1991

Seit diesem Jahr besteht die Sternsinge - Aktion für "Kinder in Not"

1995

50jähriges Bestehen der Kuratie. Den Festgottesdienst zelebrieren Weihbischof Hans-Reinhard Koch, Pfarrer Kügler und Diakon Trebes.

1998

Verabschiedung von Pfarrer Kügler, der 17 Jahre mit uns verbunden war.

1998

Pfarrer Udo Montag feiert seinen ersten Gottesdienst in Schalkau. 

2007

Pfarrer Udo Montag wechselt als Krankenhausseelsorger nach Erfurt.
Andreas Anhalt wird neuer Pfarrer in Sonneberg.

   


Bitte klicken Sie die folgenden Bilder an, um eine vergrößerte Darstellung zu erhalten.

die Seelsorger von Schalkau:

Pfarrer Mennicken-Holley

Pfarrer Ludwig Mennicken-Holley

(1943 - 1945)

Pfarrer Robert Reit

Pfarrer Robert Reit

(1946 - 1954 / 55)

Pfarrer Friedrich Bauer

Pfarrer Friedrich Bauer

(1955 - 1957)

Pfarrer Georg Klingborn

Pfarrer Georg Klingborn

(1957 - 1966)

Pfarrer Rudolf Gerstenberg

Pfarrer Rudolf Gerstenberg

(1966 - 1971)

Pfarrer Joachim Kügler

Pfarrer Joachim Kügler

(1971-1998)

Pfarrer Udo Montag

Pfarrer Udo Montag

seit 1998

Pfarrer Andreas Anhalt

Pfarrer Andreas Anhalt

seit 2007

 

Schwester Gertrud Schellhase

In besonderer Weise ist unsere Gemeinde verbunden mit 

Schwester Gertrud Schellhase, 

die von 1966 - 1986 in unserer Gemeinde segensreich gewirkt hat.

 Weitere interessante Bilder zur Geschichte finden Sie hier.