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Eisfelder
Straße 22 Gottesdienste:
Sonntag 9.30 Uhr bzw. Samstag 18.00 Uhr (in 14-tägigem Wechsel)
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Willkommen auf der Seite der Gottesdienststation Schalkau. Unsere nachreformatorische
Gemeindegeschichte beginnt erst etwa Ende des zweiten Weltkrieges. Schalkau war
einige Jahre nach dem Kriege Kuratie, aufgrund des Mangels an Priestern konnte
aber keine ständige Priesterstelle aufrechterhalten werden. Die seelsorgerische
Betreuung erfolgt seither durch die Pfarrei Sonneberg.
Wir würden Sie gern zu einem unserer Gottesdienste begrüßen. Zwar gibt es bei
uns nur selten den Luxus einer Begleitung durch das Harmonium, doch durch
kräftigen Gesang lässt sich dieser Nachteil ausgleichen. Sie würden sicher
bald erkennen, dass wir eine zwar kleine, aber aktive Gemeinde mit engem
Zusammenhalt sind.
Zur
Geschichte:
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1232 |
Erste Erwähnung eines Pfarrers Engelhardt von Schalkau. |
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1362 |
Schalkau wird das Stadtrecht verliehen. Die Johanniskirche hat schon zu dieser Zeit eine große Bedeutung. Das Datum ihrer Erbauung ist unbekannt. |
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1505 |
Nach dem Brand von 1505 wird der Chror neu gebaut. 1520 wird die Kirche von Bischof Nicopolis nach katholischem Ritus geweiht. |
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1525 |
Im Sonneberger Land wird die Reformation eingeführt. Für mehr als 400 Jahre wird in Schalkau kein katholischer Gottesdienst mehr stattfinden. |
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1945/46 |
Gegen Kriegsende kommen viele Flüchtlinge aus dem Osten. Mit ihnen kommt aus dem Sudetengau Pfr. Eger nach Schalkau. Ihm wird die Wohnung in der Eisfelder Str. 22 zugewiesen. Erstmals findet in der Hauskapelle der Gottesdienst statt. Der Grundstein für unsere Kapelle ist gelegt. Etwa 600 Katholiken leben in Schalkau. |
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24.11.46 |
Das Kath. Pfarramt Sonneberg mietet
die ehemalige Villa Zinner von Frau M. Heinz an. Pfarrer R. Reit (von
1946-55) wird der Pfarrer unserer Gemeinde. |
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1946 |
finden die Heiligen Messen noch in der
Friedhofskirche und am Hausaltar in der Wohnung des Seelsorgers statt. |
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24.11.1946 |
Haus- und Kapellenweihe.
Die Kapelle muss eingerichtet werden. Einige Möbel kommen aus
Sonneberg. Vieles aber leihen oder schenken die Leute von dem Wenigen, das
sie besitzen. In der Kapelle werden jeden Sonntag 2 Heilige Messen
gefeiert. Sie ist gefüllt; oft stehen die Besucher bis vor die Tür. Der
Altar steht in dieser Zeit noch im Erker. |
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13.04.1947 |
Erste feierliche Erstkommunion in Schalkau. Firmung in Sonneberg - darunter 30 Firmlinge aus Schalkau. |
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1948 |
590 Katholiken in Schalkau, 157
besuchen den Gottesdienst. Der Lehrer G. Niepel spielt zu den
Gottesdiensten das Harmonium. |
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19.11.1948 |
besuchte Bischof Julius Döpfner anl.
der Firmung in Sonneberg die Gemeinde in Schalkau. |
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1950 |
wird der neue Pfarrer V. Hofmann in
Sonneberg eingeführt. (bis 1953) Da das Gebiet Grenz- und Sperrgebiet
ist, wird das kirchliche Leben sehr erschwert. Der Bischof kann die
Firmung nur in Sonneberg vollziehen. Die Erstkommunion findet jedoch immer
in Schalkau statt. |
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13.09.1953 |
Bischofsbesuch anl. der
Visitationsreise in Schalkau |
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Aug. 1954 |
Deutscher Katholikentag in Fulda -
Einige Gemeindemitglieder nehmen daran teil. |
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1955 |
wird der Kuratus Friedrich Bauer der
Nachfolger von Pfarrer Reit. In der Kuratie leben 329 kath.
Kirchenbesucher. Fam. Kolanus zieht in die Wohnräume des Hauses. Pfarrer
Bauer erneuert und erweitert die Kapelle und renoviert das Haus. |
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Dez. 1955 |
erste Christmette in der Kapelle (23.00
Uhr) |
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19.12.1956 |
die Kuratie Schalkau der Pfarrei Eisfeld zugeteilt. Der Schalkauer Seelsorger hält nun Gottesdienste in Eisfeld, Sachsenbrunn, Brattendorf und Heubach. Pfarrer Bauer lässt die Kapelle renovieren und ein Altarbild von A. Carl aus Poppenwind anfertigen. |
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01.10.1957 |
kommt der neue Seelsorger Pfr. Georg
Klingborn mit seiner Haushälterin M. Benedikt nach Schalkau. Bis 1964
wohnt Fam. Kolanus im Haus. 1965 wurde das Harmonium für 650,-Mark
gekauft. Ab 1965 spielt Frau Lipfert das Harmonium. Bis dahin hat Herr
Wolf Franz mit Geigenspiel den Gottesdienst begleitet. |
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1959 |
gibt es die "Frohen
Herrgottstunden", welche Frau N. Gutt hielt. Männerwallfahrten nach
Schwallungen, von Pfr. Klingborn vorbereitet, werden mit Generalvikar Schönauer
gefeiert. |
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1962-1967 |
fährt unsere Gemeinde zum
Fronleichnamsfest nach Bad Salzungen. |
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05.08.1962 |
Festgottesdienst anl. des 600 jährigen
Bestehens der Stadt Schalkau. |
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Ab 1963 |
Religiöse Kinderwochen finden jährlich
statt. |
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22.09.1963 |
Vikar Schönauer spendet 13 Kindern in der evang. Kirche zu
Schalkau
das Sakrament der
Firmung . |
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1964 |
Wohnungstausch Fam. Kolanus - Herr P.
Weigel, der Küster und Pfleger des Grundstücks wird. |
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13.02.1966 |
Verabschiedung Pfarrer Klingborns. Über 20 Jahre wurde unsere Gemeinde von einem Priester am Ort betreut. |
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Febr. 1966 |
wird die Seelsorgehelferin von Pfr. Gerstenberg eingeführt - Sr. Gertrud Schallhase. 220 Katholiken leben in der Gemeinde davon besuchen etwa 60 den Gottesdienst. Gottesdienste finden im Wechsel von 8.15 Uhr und 15.00 Uhr statt. An den Wochentagen nur noch 1 Abendmesse. Kaplan Kaspar übt mit den Gemeindemitgliedern neue Lieder ein. In dieser Zeit finden auch Laiengottesdienste in Sachsenbrunn und Brattendorf statt, die P. Weigel halten durfte. Nun findet auch jährlich ein Altentag statt. Viele Gemeindemitglieder engagieren sich dabei. |
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1966 |
Sr. Gertrud betreut nun auch Eisfeld
mit. |
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Okt. 1971 |
Einführung des neuen Pfarrers J. Kügler in Sonneberg |
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Dez. 1971 |
Erster Wortgottesdienst mit
Kommunionspendung in unserer Kapelle |
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15.09.1973 |
Bischofsweihe von Prälat Karl Ebert in Meiningen |
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Karfreitag 1973 |
Die Karfreitagsliturgie feiert Bischof Ebert mit uns. Er schenkte uns das Kreuz für die Kapelle. Am 12.11.1974 verstarb er. |
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1974 |
Silbernes Berufsjubiläum Sr. Gertruds |
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1977 |
Kläranlage und Autoauffahrt werden neu
gebaut. Der Altarraum wird erneuert: Glasfenster, Tabernakel Wandbild
werden entfernt, neue Leuchter und Ambo, Altartisch wird verkleinert, Fußbodenbelag
gelegt und Teppich ausgelegt (Fr. Luther) |
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26.10.1975 |
Bischofsvikar D. Hömer spendet er die Firmung in Schalkau |
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1984 |
Kauf des Hauses von Fam. Harenberg und
Bräutigam Sr. Gertrud zog in die untere Etage. |
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28.10.1984 |
Bischof J. Wanke feiert mit uns den
Gottesdienst. |
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14.06.1986 |
40 jähriges Bestehen der Kuratie und Kapelle. 20 Jahre Dienst Sr. Gertruds in Schalkau. Wir feiern Abschied. |
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1987 |
Schalkau feiert 625 Jahre Stadtrecht. |
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1989 |
Zusammenbruch
des SED - Regimes |
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1991 |
Seit diesem Jahr besteht die Sternsinge - Aktion für "Kinder in Not" |
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1995 |
50jähriges Bestehen der Kuratie. Den Festgottesdienst zelebrieren Weihbischof Hans-Reinhard Koch, Pfarrer Kügler und Diakon Trebes. |
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1998 |
Verabschiedung von Pfarrer Kügler, der 17 Jahre mit uns verbunden war. |
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1998 |
Pfarrer Udo Montag feiert seinen ersten Gottesdienst in Schalkau. |
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2007 |
Pfarrer
Udo Montag wechselt als Krankenhausseelsorger nach Erfurt. |
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die
Seelsorger von Schalkau:
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In besonderer Weise ist unsere Gemeinde verbunden mit Schwester Gertrud Schellhase, die von 1966 - 1986 in unserer Gemeinde segensreich gewirkt hat. |
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